Verfasser-Archiv

Material-Tipp: die Gehirnzelle zum Anfassen

In der aktuellen Lerncoach-Ausbildung in Lüneburg habe ich einen ganz heißen Tipp bekommen: bei www.riesenmikroben.de können Neuronen als Stofftiere erworben werden (ca. 8 Euro). Ein wahres Highlight für alle Kinästheten, wie ich finde!

Dort gibt es auch: Grippe-Bazillen, Fußpilze, Eizellen, rote Blutkörperchen - eben alles was das Herz begehrt und was man sonst nur unter dem Mikroskop sieht! Und gerade für die Externalisierungstechnik ein ganz wunderbares Hilfsmittel!

Kostenloser IHK Existenzgründertag am 13.11.10 in München

Nachdem am vergangenen Wochenende 17 frisch gebackene Lerncoaches den Markt betreten haben, möchte ich auf diese Veranstaltung hinweisen: die IHK bietet einen kostenlosen Existenzgründertag in München am 13.11.10 an - mit über 20 Vorträgen und Workshops rund um die Selbständigkeit.Hier gibt es alle Informationen: IHK-Existenzgründertag

Neue Richtlinien zur Vergabe von Ritalin

Am 7. Oktober 2010 wurde eine neue Richtlinie zur Vergabe von Ritalin herausgegeben:

Die Richtlinien für die Verschreibung von Ritalin sind Anfang Oktober verschärft worden. In Zukunft darf Ritalin nur noch unter ganz bestimmten Bedingungen verschrieben werden, z.B. wenn eine Psychotherapie erfolglos war. Darüber hinaus mus die Diagnose ADS/ADHS von einem Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen gestelltn wordne sein. Ist eine Behandlung mit Methylphenidaten (in Ritalin), darf das Medikament auch nicht mehr dauerhaft verschrieben werden.

Die geänderte Arzneimittel-Richtlinie schreibt jetzt vor, dass

  • eine Behandlung von ADHS ohne Medikamente beginnen muss,
  • Methylphenidat erst dann eingesetzt werden darf, wenn die nicht-medikamentöse Behandlung nicht erfolgreich ist,
  • Methylphenidat auch dann nur innerhalb einer therapeutischen multimodalen Gesamtstrategie eingesetzt werden darf, die neben pharmakologischen Maßnahmen insbesondere auch psychologische, pädagogische und soziale Therapiekonzepte nutzt,
  • die Behandlung unter Aufsicht eines Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Kindern durchgeführt werden muss,
  • der medikamentöse Einsatz besonders zu dokumentieren ist, insbesondere bei einer Dauertherapie über zwölf Monate,
  • mindestens einmal jährlich die medikamentöse Behandlung unterbrochen und neu beurteilt werden muss,
  • die ADHS-Diagnose auf Kriterien der DSM-IV oder der ICD-10-Klassifikation beruhen muss.

Eigentlich Irrsinn, dass dies NEUE Verordnungen sind.
Diverse Quelle, u.a.: Psychologie News

iPads an Österreichischen Schulen

 Das iPad hält nun auch an Schulen seinen Einzug. Im Burgenland in Österreich startet ein einjähriges Pilotprojekt, in dem der Nutzen des Einsatzes von iPads an Schulen getestet werden soll. Die iPads sollen vor allem schwere Bücher wie Atlanten oder Wörterbücher ersetzen und die Recherche in Wissensdatenbanken ermöglichen. Ein völliger Ersatz von Büchern und Heften sei zur Zeit aber nicht geplant.

Für die Test-Schüler sicherlich eine tolle Sache!

Buchtipp - “Die Zauberwelt der Suggestopädie” von Zamyat Klein

Sicherlich kennen Sie das auch: als Teilnehmer/in geht man bei manchen Seminaren müde und ausgepowert raus und bei anderen energiegeladen und beschwingt. Meine Erfahrung ist (und die Rückmeldung vieler meiner Teilnehmer/innen bestätigen dies): je mehr suggestopädische Elemente in einem Seminar enthalten sind, desto aktivierter ist man am Abend eines Seminartages.

Suggestopädie ist eine in Bulgarien entwickelte Lehrmethode, in welcher gezielt Entspannung, Spaß, Aktivitäten und Spielerisches Lernen genutzt werden, um den Lernprozess effektiv zu machen - mit vielen positiven Nebenwirkungen!

Wie man mit Suggestopädie das Leichte und Spielerische in das Training bringen kann, dafür gibt Zamyat Klein (ein Urgestein der Suggestopädie. Ist nett gemeint, Zamyat :-)! ) in ihrem neuen Buch “Zauberwelt der Suggestopädie” viele praktische Tipps. Für mich als Suggestopädin ist es darüber hinaus auch ein Super-Nachschlagewerk.

Nur der Preis ist wie immer beim manager-verlag stolz: 49 Euro (aber ich finde, er ist es wert!).

Jugend verstehen mit der Shell Studie?!

Jedes Jahr lesen wir wieder die Schlagzeilen der so genannten Shell-Studie, die die Einstellungen und Orientierungen der Jugend erhebt. Als Lerncoach hat man natürlich auch viel mit Jugendlichen zu tun und je besser man das Modell (oder besser: die Modelle) der Welt der Jugend kennt, desto besser versteht man sie und umso besser kann man sich auf sie einstellen und wirkungsvoll arbeiten.

Für mich ist die Shell-Studie immer wieder eine (von vielen) Möglichkeit, um aktuelle Themen, die den Jugendlichen unter den Nägeln brennen, kennen zu lernen. Doch was steckt eigentlich hinter der berühmten Shell-Studie?

Die Shell Studie wird seit 1953 regelmäßig von dem Konzern Shell in Auftrag gegeben. Über 2000 repräsentativ ausgewählte Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren aus Ost und WestDeutschland werden in standadisierten Fragebögen zu verschiedenen Themen befragt. Repräsentativ bedeutet, dass Jugendliche aus allen Schichten, Milieus, Geschlechtern, Altersgruppen, Schularten etc. vertreten sind und zwar wie in einem verkleinerten Abbild der Wirklichkeit. Durch die Repräsentativität wird sichergestellt, dass die Ergebnisse generalisierbar, verallgemeinerbar sind.

Viele dieser Fragen sind jedes Jahr die gleichen, so dass man Veränderungen in den Einstellungen gut erkennen kann. Die Studie führt das unabhängige Forschungsinstitut Infratest durch.

Vom Gericht bestätigt: 4,41 kann Note 5 im Zeugnis bedeuten

Lehrer/innen dürfen in begründeten Fällen von der rein rechnerischen Durchschnittsnote abweichen und eine andere als die eigentlich errechnete Note im Zeugnis vergeben.

So bei einem Siebt-Kläßler, der in Französisch rein rechnerisch auf 4,41 gekommen ist und dennoch eine 5 ins Zeugnis bekam und damit durchfiel. Die Eltern klagten gegen diese Note und verloren. Denn das Gericht bestätigte, dass den Lehrern ein Freiraum bei der Zeugnisvergabe zusteht, wenn die Abweichung von der Durchschnittsnote begründet ist. In diesem Fall war die Begründung: negative Tendenz sowie fachliche Defizite.

Hm. Könnte man sagen, wozu vorher der ganze Notenstress, wenn der Lehrer dann seine persönliche Beurteilung geltend macht. Und wenn die vorherigen Noten anscheinend nicht die tatsächliche Leistung wiedergeben, wozu sie dann überhaupt vergeben?!

Die gute Nachricht ist für mich: bei der Zeugnisnote können sich Lehrer/innen durchaus mehr trauen, die reine Durchschnittsnote nach oben zu korrigieren und positive Tendenzen anerkennen.

Sommerpause ist vorbei

Ab heute ist die ILE-Sommerpause vorbei! Mit der Lernwerkstatt, geleitet von Sonja Höflinger, starten wir in die Herbstsaison. Ich freue mich schon auf einige sehr spannende Projekte, die wir anpacken werden!

1. ILE-Webinar findet Ende September statt

Ich lade alle interessierten Eltern zu einem kostenlosen Webinar am 29.09.10 von 20:00 - 21:00 Uhr ein, in dem es genau darum geht: Wie kann ich meine Kinder in dem nicht immer einfachen Schulalltag als Unterstützer zur Seite stehen.
Das interaktive Webinar gibt einerseits Tipps, die sofort im Alltag umgesetzt werden können. Andererseits soll es dazu inspirieren, eigene Ideen zu entwickeln. Das Webinar vermittelt die Haltung und Sichtweise des „Ich lern einfach“-Gedankens in der Familie.
Wie funktioniert ein Webinar?
Ein Webinar ist ein Seminar, das im Internet stattfindet, die Teilnehmer können also ganz bequem von zu Hause aus dabei sein - und das mit jedem internetfähigen PC. Eine besondere technische Ausstattung ist nicht notwendig.
Interessenten melden sich formlos per E-Mail bei mir an, ich verschicke dann rechtzeitig die Zugangsdaten. Zur angegebenen Zeit einfach online gehen und dabei sein!
Daten & Fakten:
- Termin: 29.09.2010
- Zeit: 20h bis ca. 21h
- Ort: im Internet
- Seminarleiterin: Iris Komarek

Buchtipp - “ich lern einfach” von Iris Komarek

Mitte August ist es endlich erschienen: das neue Buch von mir: “ich lern einfach. Das NLP-Programm für einfaches, erfolgreiches und effektives Lernen”.Wer irgendwie mit Lernen zu tun hat, für den ist das Buch sicherlich sehr interessant. Denn es gibt eine Vielzahl von Hintergründen rund ums Lernen sowie viele praktische Tipps und Tricks, wie man das Lernen verbessern kann. NLPler entdecken eine Vielzahl von Techniken und Interventionen auch wenn sie im Buch nicht explizit als solche gekennzeichnet sind.

Um das Geschriebene auch visuell zu transportieren, habe ich eng mit der Münchner Illustratorin Tine Hohenberger zusammengerarbeitet. Sie hat meine inneren Bilder mit schneller Hand zu Papier gebracht. Von ihr stammen die schönen Illustrationen im Buch.

Auch wenn man als Autorin immer mit ganz besonders kritischen Blick auf das gerade fertig gewordene Buch schaut, so muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Es ist klar, aufgeräumt, ohne unnötigen Firlefanz und kommt sehr modern rüber. Da kann ich auch darüber hinweg sehen, dass es einen Fehler bei der Kapitelzuordnung beim Lernerfolgspuzzle-Test ganz zu Beginn gab (wird in der nächsten Auflage sicherlich verändert!).

Das Buch kann bei mir portofrei (auf Wunsch mit Signatur) bestellt werden. “ich lern einfach”. Südwest-Verlag 2010. 16,99 Euro.